10.08.1922 Geboren in Oberweissbach/Thüringen
1946-1950 Studium der Philosophie, Germanistik, Romanistik, Physik und Mathematik an den Universitäten Jena, Mainz und an der Technischen Hochschule Stuttgart
29.11.1950 Promotion zum Dr. rer. nat. bei Max Bense, Technische Hochschule Stuttgart, mit der Dissertation "Die Rolle der Logik von Port-Royal in der Frühgeschichte der exakten Wissenschaften"
1950-1956 Wissenschaftliche Mitarbeiterin
1956-1962 Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl von Max Bense
20.1.1962 Habilitation für Systematische Philosophie an der TH Stuttgart
3.7.1962 Universitäts-Dozentin
27.1.1969 Ernennung zur außerplanmäßigen Professorin
1.3.1972 Ernennung zur Wissenschaftlichen Rätin
1.7.1978 Ernennung zur Professorin C 3 an der Universität Stuttgart.
31.3.1983 Krankheitshalber versetzt in den Ruhestand
Seit 1988 verheiratet mit Max Bense
seit 1990 Leiterin der "Forschungsgruppe für Semiotik" an der Universität Stuttgart
 
1956-1958 Gastdozentur an der Hochschule für Gestaltung in Ulm
1964 Gastdozentur an der Escola Superior de Desenho Industrial in Rio de Janeiro
 
1955-1960 Redakteurin der Zeitschrift "augenblick"
1960-1990 Herausgeberin der Reihe "rot" zusammen mit Max Bense
seit 1990 Alleinige Herausgeberin der Reihe "rot"
1976-1990 Mitherausgeberin der Internationalen Zeitschrift für Semiotik und Ästhetik "Semiosis", die 1975 von Max Bense, Gérard Deledalle, Klaus Oehler und mir begründet wurde
1990-1998 Alleinige Herausgeberin von "Semiosis"

 
Arbeitsgebiete: Systematische Philosophie, Semiotik, Logik, Ästhetik und amerikanische Philosophie, insbesondere Charles S. Peirce

Wichtige Buchveröffentlichungen bis auf wenige Ausnahmen unter: Elisabeth Walther
 

1949 (Übers. zus. mit Alois Motan): Blaise Pascal, Abhandlung über die Leidenschaften der Liebe und Gebet zu Gott um den heilsamen Gebrauch der Krankheiten, Gustav Kiepenheuer, Köln und Hagen
1949 Kleiner Abriß der mathematischen Logik, Butzon & Bercker, Kevelaer
1949 Geschichte der Philosophie in Tabellen, Butzon & Bercker, Kevelaer
1965 Francis Ponge. Eine ästhetische Analyse, Kiepenheuer & Witsch, Köln
1967 (Hg., Einleitung, Anmerkungen und Teilübersetzung) Charles Sanders Peirce, Die Festigung der Überzeugung und andere Schriften, Agis, Baden-Baden
1985 2. erw. u. verb. Auflage: Ullstein, Berlin
1973 (Hg., Übersetzung, Einleitung und Anmerkungen) Charles Sanders Peirce, Lectures on Pragmatism - Vorlesungen über Pragmatismus, Felix Meiner, Hamburg, PhB Nr. 283
1991 2. Aufl. (nur deutsch mit neuer Einleitung) Felix Meiner, Hamburg, PhB Nr. 435
1973 (Hg. mit Max Bense) Wörterbuch der Semiotik, Kiepenheuer & Witsch, Köln, (Übersetzt ins Spanische 1975)
1974 Allgemeine Zeichenlehre. Einführung in die Grundlagen der Semiotik, Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart
1979 2. erw. Aufl., Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart. (Übersetzt ins Italienische, Japanische, Chinesische, Spanische und Portugiesische)
1989 Charles Sanders Peirce - Leben und Werk, Agis, Baden-Baden
1991 (Hg.): Max Bense, Der Mann, an den ich denke. Edition rot, Stuttgart, text 53
1992 (Hg.): Max Bense, Die Eigenrealität der Zeichen, Agis, Baden-Baden
1994 Bibliographie der veröffentlichten Schriften von Max Bense, Agis, Baden-Baden
1996 (Hg.): Max Bense: grignan 1, grignan 2. Beschreibung einer Landschaft, Edition rot, Stuttgart, text 60
1997/1998 (Hg.): Max Bense, Ausgewählte Schriften in vier Bänden, Metzler, Stuttgart
2000 (Hg., zusammen mit Caroline Walther): Max Bense, Radiotexte, C. :Winter, Heidelberg 2000
2000 Chronologische Bibliografie der veröffentlichten Schriften und Rundfunksendungen von Max Bense, Stuttgarter Schule
2003 Zeichen. Aufsätze zur Semiotik, VDG, Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften, Weimar
  Buch-Übersetzungen aus dem Französischen, Englischen und Italienischen, Artikel, Rezensionen und kleinere Übersetzungen in Zeitschriften und Zeitungen sowie Beiträge für Radiostationen.
 
Vollständige Bibliografie unter Stuttgarter Schule